Da wir gerade etwas im Abreisestress sind gibt es die Bilder der letzten Tage wahrscheinlich erst wenn wir wieder zu Hause sind. Die 4 Wochen gingen viel zu schnell vorbei.
Sebastian & Timo
Da wir gerade etwas im Abreisestress sind gibt es die Bilder der letzten Tage wahrscheinlich erst wenn wir wieder zu Hause sind. Die 4 Wochen gingen viel zu schnell vorbei.
Sebastian & Timo
Endlich nochmal fruehstuecken. Kornflakes genug hatten wir ja jetzt. Einen gemuetlich Parkplatz am Strand angefahren und mit herrliches Aussicht die geliebte Schuessel voll mit wichtigen Naehrstoffen gegessen. Gesaettigt ging es dann weiter auf die Suche nach einem Strand der unseren Anspruechen genuege tat. Schliesslich fand sich auch einer. Da der Wind allerdings noch ziemlich kalt war sind wir noch was im Auto geblieben und haben schon mal die Bilder der letzten Tage sortiert. Als es dann “warm” genug war (zumindest in unserer Einbildung) gingen wir an den Strand zum Sonnenbaden. Irgendwann kamen wir auf die wahnwitzige Idee: ” ach das Wasser ist bestimmt gar nicht sooo kalt, lass ma rein gehen”. Gesagt, getan. Schnell getan. Bei geschaetzten 0,1 Grad Wassertemperatur liess es sich dann doch nicht so lange im kuehlen Nass aushalten wie vorher vermutet. ABER, wir waren im Meer. Zwar war das Wasser so kalt, dass man kaum noch Luft bekam wenn man sich aufs Bodyboard gelegt hat, aber einige Wellen sind wir dennoch geritten. hoe hoe… Am Auto erst mal wieder aufgewaermt und einen gar koestlichen Donut gegessen (vllt auch 2 oder 3). Wir bleiben jetzt noch hier und gucken uns den Sonnenuntergang in dieser malerischen Landschaft an. Wenn wir nicht all zu faul sind, sind die Bilder auch schon aussortiert und hochgeladen. Morgen geht es auf jeden Fall weiter Richtung Sueden mit der Hoffnung das es dort waermer ist. (ausserdem wollen wir uns langsam L.A. naehern. Sind noch ca. 340 Meilen).
Statistiken die niemand interessieren, aber trotzdem hier stehen:
Vergangene Tage : 22
Anstehende Tage : 6
bereiste Staaten : 4 (New York, Kalifornien, Nevada, Arizona)
im Auto verbrachte Naechte : 15
im Bett verbrachte Naechte : 4 New York
1 Las Vegas
2 San Francisco
Mit dem Auto zurueckgelegte Meilen : 2485 (~ 4000 km)
laengster Zeitraum ohne Dusche : ~ 100 Stunden (= ca. 4 Tage)
Fotos insgesamt : 8027 (= 25 GB)
Fotos im Blog : 870
gefuehlte zu Fuss zurueckgelegte Meilen : mind. 10.000 (~16.000 km )
ungefaehre Gewichtszunahme : +- 0 (eher noch - x) aufgrund unkonstanter Nahrungsaufnahme
Die gleiche Statistik gibts am Ende der Reise nochmal.
Bis dann
das reisende Statistikteam
Bilder von heute
Um kurz vor 7Uhr erst mal durch die SMS mit dem Ergebnis vom FC Spiel wach geworden, bzw. wach drauf gewartet. NIEEEE MEEEEHR ZWEITE LIGAAAA NIEE MEEEHR NIEEE MEEEHR NIE MEEEEEEEEEHR!!!!! GEIL GEIL GEIL!!! (In dem Moment waere ich (Timo) allerdings lieber in Koeln gewesen, also in Santa Cruz aus einem beschlagenehm Autofenster in grosse Regenwolken zu blicken, aber nun gut, man kann ja nicht alles haben.)
Durch das Wetter erledigte sich leider der Plan an den Strand zu fahren. Es klarte spaeter ziemlich schnell auf, aber da war es schon was spaet um an den Strand zu fahren.
Einkaufen sollte dann der heutige Hoehepunkt des Tages sein (abgesehen vom FC natuelich). Mal wieder die Entfernung verschaetzt und etwa 50 Meilen zum Wallmart gefahren. Dort dann nochmal gut eingedeckt mit Kornflakes Supersize Bags, so dass wir zumindest nicht mehr verhungern werden sollten. Ein Geschaeft weiter holten wir uns dann Bodyboards, so das der Strand jetzt endlich kommen kann. Leider spielt das Wetter im Moment noch nicht so Richtig mit, aber es soll wieder waermer werden. Es ist zwar warm (23 Grad) , aber nicht warm genug !!
Aufgrund dieses ueberaus spannenden Tages gibt es dann heut leider auch nur ein Bild.
Sebastian Fruitloops & Timo Frosties
Ein Bildchen
Eigentlich begann der Morgen ja ganz gut. Noch mal halbwegs ausschalfen, duschen und dann sollte es zum Golden Gate Park und zur Bridge gehen. Allerdings schien uns unser Auto die 2 Naechte im Motel uebel genommen zu haben und beschloss in einer Parkbucht mitten in einer Einkaufsstrasse nicht mehr anzuspringen. Schnell war klar, die Batterie ist leer. Eigentlich kein Wunder, da jede Menge Elektrozeugs angeschlossen war, aber hat ja bis jetzt auch gut geklappt. 2 Tage Pause waren da aber dann wohl doch was viel. Normalerweise duerfte es ja kein Problem sein von jemand Starthilfe zu bekommen, was auch der Fall war. Alle Leute die wir fragten waren sehr freundlich und wollten helfen, nur niemand hatte ein Ueberbrueckungskabel. Nach etlichen Leuten beschlossen wir das einer zur naechsten Tankstelle laeuft und nachfragt ob es dort eins gibt. Tatsaechlich irgendwo in der hintersten Ecke irgendwo zwischen Bierdosen und Pornoheften hing ein versifftes, warscheinlich schon 10 Jahre altes Ueberbrueckungskabel. Das naechste Problem was sich stellte war die Tatsache, dass die Strasse auf der wir standen recht eng war und es schwierig war mit dem Auto so an unseres ranzufahren ohne die ganze Strasse zu verstopfen (gerade am Wochenende ist die Strasse natuerlich ueberfuellt). Nach einem kurzen Gespraech mit einem netten BMW Fahrer kam dann endlich ein Tow-Truck vom AAA (sowas wie der ADAC) und gab uns Starthilfe und endlich konnte es weiter gehen. Am ueberfuellten Golden Gate Park angekommen gingen wir ein kurzes Stueck um dann festzustellen, dass wir erstens in die falsche Richtung gelaufen waren und zweitens das in Presidio direkt ein Strand in Golden Gate Bridge naehe ist. Also gings dahin. Ganz schoen windig am Pazifik. Da sich die Sonne mittlerweile auch schon wieder verziehen wollte war es uns dann doch etwas zu kalt fuer einen Strandbesuch. Deshalb ging es nach einer kleinen Wanderung runter ans Brueckenufer und einen kleinen Steg auch wieder weiter. Den Highway 1 weiter nach Sueden. In Santa Cruz abgefahren galt es dann erst mal etwas zu essen zu finden. Im Anschluss noch ein bisschen durch die Stadt gekurvt und schliesslich ein kuscheliges Schlafplaetzchen im nahegelegenen Industriegebiet hinter einem Truck gefunden. So nahm der Tag sein Ende.
Sebastian & Timo
So nachdem es gestern ein paar Probleme mit dem Upload gab sind jetzt alle Bilder hochgeladen. Wir fahren gleich wohl an den Strand
bis dann
Sebastian und Timo
Wir haben jetzt die Bilder der letzten Tage fertig. Gleich gehts in den Golden Gate Park um im laufe des Tages dann weiter nach Sueden. Viel Spass beim Bilder gucken.
Sebastian & Timo
Endlich ausgeschlafen. Mehr oder weniger. Der lustige und auch etwas merkwuerdige “Manager” des Motels meinte naemlich um 6 Uhr morgens seine scheiss Rechnungen machen und uns an das Geld erinnern zu muessen. Nachdem er ruhig gestellt war konnten wir dann aber in aller Ruhe weiterschlafen. Noch ein bisschen im Bett gegammelt, geduscht und dann ab in die Stadt. An den Piers vorbei, wo sich auch ein passendes Lokal fuer ein vernuenftiges Mittagessen finden lies (es sollte die einzige Mahlzeit fuer den Tag bleiben) und dann weiter durch Chinatown und ab nach Downtown und zum Union Square und dann das ganze auch wieder zurueck. Passt in zwei Saetze, hat aber trotzdem den ganzen Tag gedauert und war eine ordentliche Strecke. Alles in allem ist San Francisco auf jeden Fall einen Besuch wert und wie Sebastian findet die schoenste Grossstadt auf unserer Reise. Morgen wird erst mal ausgecheckt und dann gehts in den Golden Gate Park bevor wir weiter Richtung Sueden ziehen. Jetzt aber erst noch mal duschen und in einem richtigen Bett schlafen.
Sebastian & Timo
mehr von San Francisco hier
Die Nacht war kaelter als erwartet. Der Wind wehte ununterbrochen, was sogar im geschlossenen Auto merkbar war, da es teilweise heftig schwankte. Immer wieder aufgewacht um noch mehr Klamotten und Decken zu suchen war es alles andere als eine ruhige Nacht. Das Thermometer zeigte milde 4 Grad an. Als wir dann endlich Schlaf gefunden hatten klopfte es an der Fensterscheibe und ein netter Herr mit einem Hut auf dem Ranger stand (pfff nicht mal en richtiger Polizist, nur ein doofer Parkranger (wir sind beleidigt)) der uns aufklaerte :
“you know that it is illegal to sleep in your car right here”
- “oh really? i thought it was just no camping in a tent”
“well thats not quite right, it’s no camping at all. could i see some I.D. please?”
- “Sure”
Da der gute Mann etwas mit dem deutschen Fuehrerschein ueberfordert war und kein Wort verstand von dem was dort drauf stand schickte er uns schliesslich einfach weiter mit den Worten:
“Well i give 5 minutes and u”ll be outa here, ok?”
Jaja werd du erst mal ein richtiger Polizist und geh weiter Parkklos putzen (das ist naemlich das einzige wobei wir Range in diversen Nationalparks gesehen haben). Also ging es heute mal frueh los (mal wieder). Gemuetlich den Highway 1 weiter runter nach San Fraan-Siiis-Cooo. Noch ueber einen letzten Berg und dann war da auch schon die Golden Gate Bridge. In der Stadt dann erst mal auf die Suche nach einem geeigneten Motel gemacht. Schliesslich fand sich auch ein schoen schaebiges, dafuer aber in guter Lage (direkt auf der Lombard Street naehe Fishermans Wharf). Dort erst mal aufs Bett fallen lassen und geduscht. Anschliessend ging es runter zum Pier von wo man eine tolle Aussicht auf Alcatraz, die Golden Gate Bridge und auf die Skyline hat. Der Wind wehte ziemlich stark und weil die Sonne so langsam verschwand wurde es ziemlich frisch und wir machten uns mit Umwegen auf den Rueckweg. Ein Stueck in die Stadt rein, die wirklich fast unbegehbar steilen Strassen hoch und wieder runter. Man kann sich wirklich kaum vorstellen wir steil die sind. Wenn man es nach Oben geschafft hat ist man wirklich am schnaufen. Wer so anstrengende Sachen macht muss sich natuerlich die verloren gegangene Energie auch irgendwie zurueckholen. Da unsere Vorraete etwas knapp geworden waren und wir uns schon am Vortag quasi nur von Plaetzchen und einem Brot mit Ketchup ernaehrt hatten und auch heute der Speiseplan etwas mau aussah wurde es hoechste Zeit fuer eine ordentlich Mahlzeit. Der Taco Bell gleich gegenueber bot sich dafuer bestens an. 10 Tacos fuer 10 $ im Party Menu koennten den Hunger stillen. Vorerst gesaettigt ging es dann zurueck ins Motel. Endlich nochmal richtige Betten.
Sebastian & Timo
Eindrueck vom Highway 1 und von San Francisco hier
Da sich endlich ein mehr oder weniger geeigneter Parkplatz zum schlafen gefunden hatte konnte es morgens direkt in die Stadt gehen. Da Sacramento ausser ein bisschen Altstadt und vielen Goldgraebermuseen fuer uns nichts zu bieten hatte ging es auch schnell weiter Richtung KUESTE!! Der Weg dahin war allerdings laenger als vermutet. Ungefaehr 50 Meilen vor der Abzweigung auf den Highway 1 und mitten in der Einoede (irgendwo oben in den Bergen und ohne jegliche Zivilisation in absehbarer Naehe) meldete sich unser Tank zu Wort. “Low Fuel Range”. Naja wird schon gut gehen, dachten wir uns. ist ja nicht mehr so weit, aber die Berge wollten und wollten kein Ende nehmen und die Kueste liess auf sich warten. Wir dachten nicht das es noch so weit sein wuerde. Als die Nadel der Tankanzeige bedrohlich unter den roten Bereich rutschte entschieden wir uns fuer die Auskuppeltaktik. Wieso auch wertvollen Sprit verfahren wenn man “gemuetlich” runterrollen kann. “Gemuetlich”, weil es nicht ganz einfach war die engen Kurven so zu fahren das man genuegend Schwung behaelt um noch ein paar Meter weiter fahren zu koennen. Nach einer etwas abenteuerlichen Fahrt durch die Berge erreichten wir dann endlich den Highway 1.(Hier erreichten wir den noerdlichsten Punkt unserer Reise) Aber von einer Tankstelle war noch immer keine Spur. Lediglich ein paar mit Seilen zusammengeschnuertte Zapfsaeulen vor einem Haus liessen erahnen das es hier mal Sprit gegeben haben musste. Also erst mal ein Stueck den Highway nach Sueden ein- und ausgekuppelt und irgendwann tauchte doch tatsaechlich so etwas wie eine Tankstelle auf (bestand aus einer funktionierenden Zapfsaeule). Wurde auch Zeit, denn beim Tritt auf das Gaspedal kam nichts mehr. Vollgetankt und erleichtert ging es dann weiter nach Sueden. Erst jetzt konnten wir die Landschaft richtig geniessen. Der Highway, der direkt an der Kueste langfuehrt und mit teils selbstmoerderischen Kurven an Berghaengen entlanglaeuft bietet wirklich eine malerische Landschaft. Da man eh nicht schnell fahren kann (auch nicht will und vor allem auch nicht sollte) kann man diese in aller Ruhe geniessen. Irgendwann fanden wir einen schoenen Parkplatz direkt am Meer (mit den unmissverstaendlichen Zeichen “NO CAMPING”). Nichtsdestotrotz wollten wir nicht auf den eine Abfahrt vorher gelgenen Campingplatz fuer 30$ fahren und so entschieden wir uns die Nacht dort zu bleiben.
Sebastian & Timon & Pumba & Simba & …
Bilder hier
Nachdem wir gestern gegen halb 1 dann endlich einen Parkplatz zum schlafen gefunden hatten ging es heut morgen erst mal weiter in die Stadt. In einer Mall lies sich auch Internet finden. Wir haben jetzt die letzten 4 Tage hochgeladen. Viel Spass damit. Gleich geht es noch was durch Sacramento und anschliessend Richtung Kueste.
Bis dann
Sebastian & Timo
Der Tag begann wieder frueh, viel zu frueh. Um genauer zu sein mitten in der Nacht, denn Draussen war es ganz schoen kalt geworden und deswegen wurde erst mal der Pullover aus der chaotischen Hinterbank gekramt und sich dann in den Schlafsack eingemuemmelt. Man steht immer vor der Wahl entweder richtig aufzuwachen und sich was waermeres anzuziehen oder,da man meist ja noch im Halbschlaf ist, drauf zu hoffen trotz Kaelte schnell wieder einzuschlafen. Meistens entscheidet man sich fuer zweiteres um, nachdem man zum 5 mal aufgewacht ist, sich doch was anzuziehen. Naja. Als wir aufwachten waren alle Scheiben beschlagen, so kalt war es draussen. Das Thermometer zeigte schliesslich frische 40 Grad Fahrenheit an (ca. 4 Grad Celsius). Da wir bis jetzt nur Themperaturen von mindestens 20 Grad mehr gewohnt waren war dies erst ein kleiner Schock. Mussten wir doch tatsaechlich wieder eine lange Hose aus der Tasche holen. Als dann aber die Sonne rauskam wurde es wieder schoen warm und schnell hatten wir die gewohnten 30 Grad. Da es im Park oeffentliche Duschen gibt, die jeder fuer 5$ nutzen kann nutzten wir dies sofort aus um frisch in den Tag zu starten. Wir sahen uns die grossen Wassefaelle an und gingen anschliessend den 3 1/2 Meilen Weg zum Mirror Lake. Dieser lag in einem Bergloewen Habitat und auf Hinweisschildern standen Verhaltensweisse wenn man einem begegnet. Ruhig bleiben, so gross wie moeglich machen, aber wenn alles nichts hilft der letzte coole Hinweis: “if he attacks, fight back!”. Fanden wir irgendwie eine lustige Formulierung. Da der See aber nicht wirklich so eindrucksvoll war wie erhofft gingen wir den Weg auch schnell wieder zurueck. Naja “schnell”, denn die Sonne wurde intensiver und machte es unmoeglich sich schnell fortzubewegen, weil man sich immer nur von Schatten zu Schatten retten konnte um der Hitze zu entgehen. Nach einem ordentlichen Fussmarsch wieder beim Auto angekommen hatten wir dann auch die Nase voll vom Wandern. Auf dem Weg nach draussen noch bei ein paar Sehenswuerdigkeit angehalten ging es dann gegen Nachmittag auch schon weiter. Heute mal unabsichtlich den Eintritt zum Park geprellt, denn als wir am Ausgang bezahlen wollten kramte Sebi auf der Rueckbank nach dem Portmoneie, aber der Ranger glaubte er wuerde das Ticket suchen was man normalerweisse am Eingang kauft (wir sind so spaet gestern angekommen das die Station schon geschlossen war) und winkte und dann mit einem freundlichen “oh thats fine, im sure you got it” nach draussen. Vielen Danke fuer ihre Leichtglaeubigkeit. Und Tschues. Lake Tahoe war das naechste Ziel. Vom Highway 140 auf die 49 und dann ab auf die 108. so war der Plan. Auf dem Highway 108 jedoch fielen uns seltsame Schilder auf mit der Aufschrift “108 closed, 26 miles after Strawberry”. Nach anfaenglicher Skepsis und einem Stop bei der Ranger Station, der uns leider nicht weiterhalf fuhren wir zurueck zur naechstgelegenen Tankstelle wo sich unsere Befuerchtung bewahrheitete. “oh the pass is closed. It’s gonna be open on thursday though. so if you wanna go to lake tahoe you gotta go back to 49 ….” . Also “go back” war nicht zu vermeiden (woher soll man auch ahnen, dass die Amis zu faul sind einen ihrer Hauptverkehrswege zu raeumen), allerdings wurde uns der Umweg dann doch etwas zu gross und so beschlossen wir Lake Tahoe wegfallen zu lassen und stattdessen schon nach Sacramento zu fahren um die dazugewonnen Zeit im Anschluss an der Kueste zu verbringen. Ein paar Tage am Strand wollen wir eh noch haben. So richtiger Urlaub halt. Faul in der Sonne liegen und es uns gut gehen lassen. Sacramento vor Augen fuhren wir also weiter. Da es schon ziemlich spaet geworden war und wir beide nicht wirklich in Stimmung waren zu fahren beschlossen wir uns unserem Ziel wenigstens noch ein kleines Stueck zu naehern. Irgendwie fuhren wir aber immer weiter und weiter bis wir letztendlich doch noch ankamen. Mittlerweile ist es 12 Uhr und Timo sucht nach einem Parkplatz. Sobald wir was gefunden haben wird wohl erst mal geschlafen. Viel zu KO um noch irgendwas zu machen.
Sebastian & Timo
Der Tag begann wie ueblich, mit Kornflakes (mittlerweile Grundnahrunsmittel). Kurz darauf ging es auch schon in die “Wildnis” , denn gegenueber vom Picknickplatz waren ein paar grosse Felsen. Es dauerte nicht lange bis das Kind im Manne durchkam und mich (Sebastian) der Kletterdrang packte. Schon war der erste Felsen erklummen. Es sollte nur einer von vielen an diesem Tage sein (sooo viel Spass). Zurueck im Auto machten wir uns dann auf den Weg zum Giant Tree Forest. Unterwegs wurden die Baeume immer und immer groesser bis wir schliesslich die ersten Sequoias sahen. Nach einem obligatorischen Besuch des Museums vor Ort, wo sich der “Sentinel” einer der groesseren Sequoias befindet ging es weiter zum GROESSTEN BAUM DER WELT. General Sherman. Wichtig hierbei: der groesste Baum der Welt ist nicht der hoechste, auch nicht der breiteste, sondern der Baum mit dem groessten Volumen. Alles in einem ein ziemlich maechtiger Baum. Ein bisschen durch die Umgebung gelaufen fand sich dann schliesslich auch der erste “Wasserfall”. Zwar noch in Miniaturausgabe aber immerhin. Nachdem wir genug vom Wald hatten ging es mit dem Auto weiter den Berg hoch und wieder runter und wieder hoch. Sooo hoch, dass wir sogar Schnee hatten. Von Oben ein paar schoene Bilder von der Landschaft gemacht ging es dann den kurvigen Highway 180 runter in den Kings Canyon, wo wir an einem See hielten. Da es langsam spaet wurde und wir noch ein gutes Stueck Fahrt vor uns hatten beschlossen wir den Park zu verlassen und Richtung Yosemite aufzubrechen. Da der Weg dorthin quasi aus einer Strasse besteht, war die Fahrt nicht wirklich spannend, aber die Aussicht auf den letzten 20 Meilen wirklich schoen. Gegen Abend erreichten wir dann den Park, wo mal niemand anzutreffen war, so dass wir (bis jetzt) keinen Eintritt bezahlen mussten. Ein Stueck in den Park hineingefahren fand sich auch gleich ein Parkplatz zum schlafen. Zuerst ging es jedoch ans Bilder sortieren. In den letzten Tagen hatte sich einiges angesammelt und da es fast unmoeglich war ein offenes W-Lan Netz zu finden bot sich auch keinerlei Moeglichkeit etwas hochzuladen. Zum Abschluss des Tages mal wieder 2 Folgen Scrubs und dann endlich der wohlverdiente Schlaf.
Sebastian & Timo
Eindruecke des Tages hier
Fuer den heutigen Tag hatten wir uns ein gutes Stueck Strecke vorgenommen, da wir am Death Valley vorbei zum Sequoia und Kings Canyon Nationalpark fahren wollten. Wieder an Las Vegas vorbei ging es dann ueber die Interstate 15, Route 99 und Route 65 (mist, knap vorbei) gen Nationalparks. Endlos lange, gerade Strassen wechselten sich mit endlos langen und geraden Strassen ab bevor sie dann zu endlosen geraden Strassen uebergingen. Ich kann mich an vielleicht 3 nennenswerte Kurven erinnern. Dazu gab es dann noch Stau. Doch dank Automatik-Schaltung und dem Stichwort “cruise engaged” liess sich auch das gemuetlich ueberstehen. Doch zur Bequemlichkeit gesellte sich dann recht schnell die Muedigkeit, aber dank Sonnenbrille fiel es dann nicht auf wenn man ab und zu ein wenig wegdoeste. Spaetestens das Gesicht auf der Hupe erinnerte einen dann daran das man ja eigentlich hinterm Steuer sass. Irgendwann machten wir dann mal eine kleine Pause, wie sich rausstellte an irgendeinem Blumen, Gewaechs, Irgendwas Garten, der aber offensichtlich Oeffnungszeiten hatte und die wohl gerade zu Ende waren. Den als wir uns gemuetlich am Parkplatz kurz ausruhten, kam eine Angestellte und war untroestlich das der Garten jetzt leider schliessen wuerde und das sie sich freuen wuerde wenn wir morgen wieder kommen wuerden. “Aehm .. echt jetzt, ihr macht schon zu? ja, schade, dann kommen wir natuelich morgen wieder”. Naja. Das letzte Stueck zu den Parks wollten wir dann allerdings ueber eine kleinere, landschaftlich schoenere Strasse fahren. Angepeilte Richtung war der Lake Isabella. Also bei einer Y Kreuzung logischweisse dem Schild nach Richtung eben diesem gefahren. Ein Gespraechsausschnitt am Ende unserer Abkuerzung:
“also so langsam sollte der See mal kommen ..”
“hmm .. die Kurve kommt mir bekannt vor .. “
“ahh .. da ist ein Schild”
“hmm .. das Schild kommt mir bekant vor”
“WIR SIND IM KREIS GEFAHREN!?!?!?!”
ziemlich verrueckt das Ganze, keinen See gesehen, kein Schild oder Abzweigung gesehen, Berge rauf, Berge runter gefahren und am Ende am Ausgangspunkt gelandet. Also im Endeffekt fuer 40 eigentlich sinnlose Meilen knapp 2h gebraucht. Allerdings war die Landschaft echt schoen, gold gelbe Wiesen und Haenge, die unglaublich “weich” aussahen etc., die “Abkuerzung” wird also nicht als Fehler eingestuft.
Nach etwa 350 Meilen, einem leeren Tank, dem beunruhigendem Hinweis im Auto “change oil soon” und “oil life 0%”, erreichten wir am spaeten Abend den Sequoia Nationalpark, wo wir uns wieder ein Plaetzchen zum Schlafen suchten.
Achja, wir verbessern uebrigends die Welt, den wir haben uns vorgenommen alle Insekten auszurotten, indem wir sie mit dem Auto rammen. Wen einem Nachts Autos mit Licht entgegen kommen koennen wir schon garnichts mehr sehen, da die Scheibe so vermatscht ist und die Insekten das Licht so komisch reflektieren. Aber es ist ja fuer eine gute Sache.
Sebastian & Timo
Bilder
Der Morgen begann wie ach so oft mit einer nahrhaften Schuessel Kornflakes aus einem der drei 1 Kg Saecke. Noch schnell was anderes angezogen und auf gings. Erst mal am Boulder City Visitors Center halt gemacht um die Las Vegas Bilder hochzuladen, ging es dann auch schon weiter. Erster Halt war Lake Mead, wo wir uns allerdings nicht lange aufhielten. Schnell sassen wir wieder im Auto auf dem Weg zum naechsten Ziel, dem Hoover Damm. Nach einer Sicherheitskontrolle stellten wir ueberaschenderweise fest, dass die angekuendigten 10$ Fee entfielen, da die Umgehungsstrasse zur Zeit erneuert wird. Glueck fuer uns. Am 7$ Parkplatz vorbei und 20 Meter weiter auf den kostenlosen gefahren, ging es dann zu Fuss weiter.Einmal drueber gelaufen ging es weiter Richtung Grand Canyon. Etliche Meilen durch karge Landschaften und Wuestensteppen bis wir dann auf die Abfahrt Grand Canyon West stiessen. Ab hier wurde es abenteuerlich, weil der Weg dorthin ledigleich eine Schotterstrasse ist, die in der Regenzeit regelmaessig ausgewaschen wird und dementsprechend gut erhalten ist. Die letzten 5 Meilen waren dann wieder richtig Strasse. An einem kleinen Haeusschen die 20$ Parkgebuehr bezahlt ging es dann ins Besucherzentrum wo wir erfuhren das man ein Ticket fuer den Bus kaufen muss, der einen dann an die verschiedenen Aussichtspunkte bringt. 20$ Parken + 33$ Busticket pro Person kostet der Spass (ganz schoen happig fuer ein Loch in der Erde). Arm werden Indianer, denen das Land gehoert also garantiert nicht. Naja weiter ging es mit dem Bus zum ersten Aussichtspunkt, Eagle Point. Dort befindet sich auch der Skywalk, eine Art Glasweg der ein Stueck ueber den Grand Canyon herausragt. Da der Spass aber nochmal 30$ kosten sollte, begnuegten wir uns mit dem Rand. Was soll man sagen. Ganz schoen tief und ganz schoen gross. Der Rand ist auch in keinster Weise abgesperrt oder sonstiges, also ein, zwei Meter hinter uns auf den Bildern geht es dann mal eben einen Kilometer in die Tiefe. Die Landschaft wirkt fast surreal durch ihre Weite. Der zweite Halt war Guano Point. Von hier aus hatte man einen super Blick auf den Canyon und den durch ihn fliessenden Colorado River. Da es leider schon recht spaet und deshalb auch dunkel geworden war wurde es immer schwerer gute Bilder zu bekommen und deswegen genossen wir noch etwas den Ausblick und fuhren dann mit dem Bus zurueck zum Besucherzentrum wo wir eine kostenlose Urkunde bekamen (Jaha immerhin das ist im Eintrittspreis enthalten!). Da wir keine Lust hatten in der Einoede zu schlafen und der Tank noch voll genug war um zurueck zu fahren entschlossen wir uns kurze Hand wieder zum Kirchenparkplatz zu fahren. Ca. 130 Meilen trennten uns allerdings noch von unserer Schlafstaette. Also wieder die Schotterstrasse runter, durch die Einoede endlich auf die Route 93 und wieder zum Hoover Dam. Da dieser beleuchtet war, machten wir noch einmal Halt um ein paar Bilder zu machen (sieht bei Nacht echt cool aus). Im Anschluss ging es dann weiter zum Parkplatz, wo wir schon die letzte Nacht verbracht hatten. Nach 2 (mittlerweile obligatorischen) Folgen Scrubs wollten wir dann schlafen, was sich allerdings als gar nicht so einfach erwies, da es so unglaublich warm im Auto war, dass wir erst mal lueften mussten.
Sebastian & Timo
Viele Bilder hier
..mittlerweile sind wir in Arizona angekommen. Gleich geht es ueber den Hoover Dam und im Anschluss Richtung Grand Canyon. Hier die Bilder von Las Vegas. Viel Spass damit.
01.05.2008
02.05.2008
Erst mal richtig ausschlafen, naja zu mindest so halb. Elf Uhr war naemlich Check Out angesagt. Danach ging es erst mal nach Downtown (zu Fuss natuerlich) in den alten Casino Distrikt. Da das ganze bei Tag allerdings auch nicht wirklich atemberaubend war, waren wir schnell wieder beim Auto und es ging weiter zum Las Vegas Outlet Store. Natuerlich erst mal den Las Vegas Boulevard in die falsche Richtung gefahren (wieso steht da auch nicht North und South dran verdammt), aber immerhin einen Wal Mart gefunden und erst mal mit neuem Wasser und einem neuen Sack Kornflakes eingedeckt. Anschliessend dann in die richtige Richtung und endlich Geld ausgeben. Um etwa halb vier durch die Eingangstuer und mit Ladenschluss um 9 Uhr wieder raus. Beide bepackt mit Taschen zurueck beim Auto, hiess es dann einmal mehr einen Schlafplatz zu finden. Also schonmal Richtung Hoover Dam gefahren und in Boulder City ein bisschen durch die Strassen gecruised. Irgendwo fand sich dann ein leerer Kirchenparkplatz. Da wir beide tief religioes sind, war es gar keine Frage ob wir hier bei Gott Zuflucht suchen duerften.
Bis dahin mit Gottes Segen
Timo & Sebastian
Ein paar Bilder gibts hier
Das ist sie also, die Stadt in der Glueck und Unglueck so nah bei einander liegen. Eine Oase inmitten der Wueste Nevadas. Als wir gegen Mittag dort angekommen sind, stand recht schnell fest, dass wir uns ein Hostel suchen muessten, welches sich auch recht schnell finden liess. Per Wlan am Visitors Center reserviert ging es nach Downtown um einzuchecken. 65 $ sollte das Doppelzimmer kosten. So betrachtet eine Menge Geld. Wie sich aber sofort rausstellte, sehr gut investiertes Geld. Zwei riesige Queensize Betten, Fernseher und das wichtigste ein Pool und ein EIGENES Bad! Frisch geduscht ging es dann direkt auf den Strip. Das Auto an einem der Unzaehligen Casinos umsonst abgestellt, genauer gesagt direkt auf dem MIrage, ging es dann zu Fuss weiter. Da es so langsam dunkler wurde, wurde die Stadt gleich viel interessanter (am Tag ist Las Vegas wirklich langweilig). Es stellte sich heraus, dass der Strip laenger ist als angenommen, dennoch gingen wir tapfer bis zum Ende um uns dann auf den Rueckweg zum Auto zu machen. Im Hostel dann direkt nochmal geduscht (muss man ja ausnutzen) ging es dann ans Bilder aussortieren. Anschliessend fielen wir beide totmuede ins Bett. Das erste richtige Bett seit einer Woche, was ein Gefuehl!
Viva Las Vegas,
die zwei friedlich schlummerden Reisenden
.. so schnell kanns gehen. Hier die Bilder vom 29.04 und vom 30.04. Die Bilder vom 30. haben wir in 2 Kapitel unterteilt, da wir in gleich 2 Nationalparks waren und soooooo viele Bilder gemacht haben (ca. 1000), war es schwer auszusortieren. Die Bilder von Las Vegas (1.5 und 2.5) muessen noch verkleinert werden und kommen dann wohl in den kommenden Tagen nach. Viel Spass beim Bilder anschauen.. (Comments erwuenscht *hust*). Wir machen uns jetzt auf in den Las Vegas Outlet Store und anschliessend geht es Richtung Grand Canyon.
Bis dahin
Sebastian & Timo
Von der einen Wueste in die naechste (wuhuuu) bzw. von Steinen zu Sand. Viiiiiiiel Sand, denn Mojava ist fuer seine riesigen Sandduenen bekannt. Als wir an diesen vorbeifuhren, dachte ich (Sebastian) eigentlich das unser Laufsold fuer den Tag schon abgeleistet war, jedoch sollte ich mich in diesem Punkt ganz gewaltig irren. “Lass mal da hochlaufen”, hielt ich zuerst fuer einen schlechten Scherz. Doch auch nach mehrmaligen Nachfragen war Timo fest entschlossen die Duenen hochzulaufen und zwar auf direktem Weg (ein “weeeenig” steiler) und wenns sein muss auch alleine. Sebi gab sich einen Ruck, wohl auch im Glauben es wuerde weit weniger anstrengend sein, dem auch Timo verfallen war, und kam mit. Auf der halben Strecke zwischen Auto und Duene war das Auto kaum noch sichtbar, und die Duene schien aehnlich weit weg wie am Anfang schon. Bis zum Fuss der eigentlichen Duene brauchten wir letztendlich etwa 1 1/2h, doch die eigentliche Anstrengung stand uns noch bevor. Den Timo wollte ja AUF die Duene und die Duenen im Mojave Preserve werden bis zu 220m hoch. Und diese war definitiv eine grosse! Man hatte das Gefuehl keinen Meter voran zu kommen, da man bei jedem Schritt fast die ganze Strecke in einer “mini Lawine” wieder runterrutschte. Auf den Fotos kommt es wahrscheinlich nicht so rueber, aber die Duene war echt steil, “etwa 90 Grad” wie Timo fachmaennisch feststellte. Eine halbe Stunde spaeter waren wir aber tatsaechlich oben. Man hatte echt einen schoenen Ausblick auf die Duenenlandschaft und rueckblickend hat sich die Anstrengung auch gelohnt, auch wenn wir uns Bodyboards fuer den Rueckweg gewuenscht haetten, das waer ein Spass gewesen. Mit Sand an und in allen erdenklichen Stellen des Koerpers erreichten wir nach etwas mehr als 3h wieder unser Auto. So viel zu “lass mal grad da hochlaufen”.
Da das mit dem Campen fuer lau irgendwie was wiederspruechlich war machten wir es uns spaeter mal wieder auf einem Parkplatz bequem, diesmal vor dem Visitor Center des Parks. Direkt daneben verliefen jedoch Bahnschienen die einen unbeschranken Bahnuebergang kreuzten und bei jedem (unendlich langen) Containerzug, anfaenglich etwa jede halbe Stunde, ertoente eine markerschuetternde Hupe.
Aber entweder schliefen wir zu fest, oder Nachts fuhren dann keine Zuege mehr, da wir von keiner Hupe geweckt wurden. Die Nacht war aber unglaublich kalt, so dass ich (Timo) irgendwie doch nicht zu so viel Schlaf kam, da ich meine Jacke nicht finden konnte, aber auch keine Lust hatte aus dem Auto zu steigen und was im Kofferraum zu suchen, da friert man dann natuelich lieber.
Bilder von viel, viel Sand hier
Der Tag begann frueh, zu frueh denn gegen 6.20 Uhr am Morgen stand bereits der erste Ranger auf dem Parkplatz und leerte die Muelleimer. “Naja lieber schnell aufwachen und weiterfahren, bevor der noch auf die Idee kommt bloede Fragen zu stellen”, dachten wir uns und fuhren weiter Richtung Norden durch den Park. Nach einigen Zwischenstops an diversen Exhibit Points (kleine Parkbuchten am Rand der Strasse) machten wir schliesslich Halt an einem Picknickplatz wo wir mit herrlichen Ausblick (mal wieder) die obligatorische Schuessel Kornflakes assen. Dieser riesige Fels unmittelbar vor unserer Nase schrie gerade zu nach ein paar Selbstausloeserbildern. Ausserdem fiel uns ein, das Timo ja noch seine kleine Digitalkamera dabei hat und so beschlossen wir ein paar Videos zu machen. Als dem Spieltrieb genuege getan war (fuers erste) gings dann weiter zum Keys View. Eine Aussichtsplattform auf einem Berg von der man bei guter Sicht bis nach Mexico sehen kann. Natuerlich hatten wir keine gute Sicht, aber der Ausblick war trotzdem toll. Weiter gings zum Barker Damm bzw. dem Hiking Trail. Zwar habe ich (Sebastian) noch nie erkannt was genau an Wandern jetzt eigentlich genau so toll sein soll, da es sich aber nur um einen 2 Meilen Rundweg handelte dachte ich mir was solls. Immerhin sind wir mittlerweile ein ordentliches Laufpensum gewohnt. Da der Spieltrieb wieder durch kam und sich die Umgebung anbot wurde der Selbstausloeser wieder ausgepackt. Zurueck beim Auto haben wir erst mal jede Menge Wasser getrunken. Zwar war es gar nicht sooo heiss (ca. 25 Grad), aber die Sonne knallt einem so extrem auf den Kopf, dass es einem schnell wie 40 Grad vorkommen kann. Da der Park ansonsten, ausser seinen lustigen Baeumen (Joshua Trees) nicht mehr wirklich viel zu bieten hatte und der Tag noch relativ jung wir beschlossen wir weiter Richtung Las Vegas zu fahren. Auf direktem Weg liegt das Mojave National Preserve und da man dort umsonst campen kann ging es dort hin. Der Weg war recht lang und fuehrte ueber ewig lange, schnurgerade Strassen die irgendwo am Horizont zu verschwinden schienen. Schliesslich naeherten wir uns den Bergen und dem angestrebten Mojave Preserve.
Bilder dazu gibts hier
Luxus pur: auch am morgen gabs noch einmal eine Dusche bevor wir von der netten Frau an der Rezeption mit den Worten bzw. der Frage und einem breiten Grinsen “no longer wanna stay at shark bay!?” verabschiedet wurden. Neeee lass mal, liess sich ja trotz gezielter Provokation nicht blicken.
Jetzt hiess es erst einmal die Kueste hinter uns zu lassen und das Landesinnere unsicher zu machen. Der Joshua Tree Park war das angestrebte Ziel. Die Landschaft auf dem Weg dorthin war “interessant”, sehr felsig und einoedig. Die Strasse fuehrte ueber sehr viele Kurven die Berge rauf und wieder runter und rauf und wieder runter und rauf und …… Nach einem kurzen Stop in der Oase Palm Desert und den ersten klimatischen Eindruecken (38 Grad Celsius) ging es dann weiter nach Palm Springs wo wir die Library und WLAN suchten und beides fanden. Dort angelangt machten wir uns dran die Berichte und Fotos der letzten Tage hochzuladen und verbrachten letztendlich viel zu viel Zeit dort. Haette man uns vorher gesagt das man in einem Raum mit tausenden von Buechern so viel Zeit verbringen kann, haetten wir ihn fuer verrueckt erklaert. Naja, Stunden spaeter ging es dann weiter noch ein paar Lebensmittel einkaufen und das erste mal tanken. Eine Gallone (3,8 Liter) fuer 3,80 Dollar (also ca. 0,65 Euro pro Liter). Komischerweisse nahm der “Tankautomat” keine Kreditkarten (ja es gibt tatsaechlich etwas in Amerika, dass man nicht mit Kreditkarte bezahlen kann) , so dass die gute alte EC Karte zum Einsatz kam, muss man nicht verstehen.
In der mittlerweile eingesetzten Dunkelheit machten wir uns via Hwy 111 und Interstate 10 auf zum Park. Dunkelheit bestimmte die Strasse zum Park und als es dann in den Park ging es war es stockfinster. Komisches Gefuehl alleine auf einer Strasse durch dunkelstes Dunkel zu fahren. Am Visitors Center angekommen fanden wir natuerlich keine Ranger mehr vor, sodass wir aber auch noch nicht die Gebuehren fuer den Eintritt in den Park zahlen mussten. Bei der Auswahl zwischen Campingplatz und Parkplatz vor dem Visitor Center entschieden wir uns fuer das Schlafen vorm Visitor Center, da dies entschieden billiger ist, sollten nur vor den Rangern wach sein, bzw. gute Ausreden parat haben.
Achja, der Sternenhimmel ist sehr fein, angeblich kann man sogar die Milchstrasse sehen, wir bilden uns auch ein das wir sie sehen koennen, koennte allerdings auch nur eine Wolke sein. Wir werden es herausfinden. Allerdings erst nach einer guten Muetze voll Schlaf.
Gute Nacht
Sebastian & Timo
Bilder des heutigen Tages hier
Also hier wie versprochen die letzten Tage in Schrift und Bild (war in den letzten Tagen nicht so einfach ein Wlannetz zu finden). Momentan befinden wir uns mitten in der Wueste. Erst in Palm Desert und jetzt Palm Springs um genauer zu sein, bzw. in dessen Bibliothek (an die Tennisfraktion: Indian Wells ist direkt um die Ecke). Palm Springs sollte einem eigentlich ein Begriff sein. Stichwort Frank Sinatra (wir sind eben schon ueber den Frank Sinatra Dr. gefahren) und Elvis Presley. Das Thermometer zeigt erfrischende 38 Grad Celsius an. Es weht ein laues Lueftchen und die Sonne strahlt. Gleich wird noch kurz eingekauft und dann geht es weiter in den ersten Nationalpark. Da wir nicht erwarten dort WLAN zu empfangen werden wir die kommenden 1-2 Tage wohl auch nachreichen muessen.
Bis dahin
Sebastian & Timo
Die nachzuholenden Tage:
“komm doch her und kaempfe wenn du dich traust!?”
…
Nach einem leckeren Fruit Loops Fruehstueck war der grobe Plan einfach die Kueste hochzufahren um einen Campingplatz zu finden, in dem wir uns noch einmal der Koerperpflege zuwenden konnten.
Zufaellig fanden wir recht schnell einen am Meer gelegenen Campingplatz in Carlsbad. Zwei Tage vorher sahen wir auf CNN (im Flugzeug) etwas ueber einen toedlichen Haiangriff auf einen Schwimmer in Kalifornien. Ratet mal an welchem Strand wir gelandet sind … RICHTIG .. “Fatal shark inciddent on Saturday 26/4/08″ stand auf einem an dem Weg zum Strand aufgehaengten Stueck Papier. (Gegenueber wurde vor Rochen gewarnt). Also der perfekte Strand um sich die erste und verdiente kuehle Erfrischung zu holen. Naja, da allerdings schon wieder Surfer im Wasser waren entschlossen wir uns zumindest ein kleines Stueckchen ins Wasser zu gehen, nachdem wir erst mal ausgiebig am Strand lagen und um einen Sonnenbrand bettelten. Sebi wollte allerdings das Glueck in Sachen Hai herausfordern und beschloss ihn mit Nasenbluten anzulocken um ihn dann unsererseits zu mit einem Blitzangriff zu ueberraschen. Der Plan schien aufzugehen. Alerdings erst als wir schon wieder aus dem Wasser waren. Erst tauchte eine und dann immer mehr Flossen aus dem Wasser auf. Nach einigen Spruengen aus dem Wasser stellte sich recht schnell heraus das es sich nur um Delphine handelte.
Enttauescht versuchten wir uns an unserem Abendessen. Nudeln mit Ketchup sollten es werden. Der REISkocher machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung indem er einfach nicht warm werden wollte. So kippten wir das Wasser weg, versuchten Suppe zu erwaermen und assen sie schliesslich lauwarm. Nicht ganz das erhoffte Festmahl. Aber trotzdem lecker.
Und dann war der Augenblick gekommen, endlich wieder duschen!
Danach machten wir uns endlich ans Bilder sortieren, verkleinern, umbennen und Berichte schreiben. Alles mehr Arbeit als man denkt!!
Die erste Nacht in “Sicherheit” verbrachten wir damit uns gegenseitig im schnarchen zu uebertoenen bzw. gar nicht erst einschlafen zu lassen. (Hier sei noch einmal angemerkt das wir IM Auto schlafen. Die “Gemuetlichkeit” kann im eigenen Auto nachvollzogen werden.)
Bis dann die Haibezwinger
Nachdem wir unsere erste Nacht, ohne weitere Vorkommnisse im neuen Auto verbracht hatten und noch nicht so ganz von dessen Schlafkomfort ueberzeugt waren machten wir uns auf Richtung Zentrum San Diego. Dort angekommen stellen wir ueberascht fest, dass man Sonntags ueberall kostenlos Parken kann. Wir stellen also unser Auto am Hafen ab und machten uns zu Fuss auf nach Downton San Diego (spaetestens an dieser Stelle kommt durch das wir keine Einheimischen sind. Welcher Amerikaner wuerde schon zu Fuss gehen wenn er doch bequem mit dem Auto ueberall halten kann). Da das Thermometer in unermessliche Hoehen gestiegen war suchten wir erst mal den naechsten Drugstore auf um uns etwas zu Trinken zu kaufen (wer bei der Hitze nichts trinkt kommt nicht weit). Die Flasche Ice Tea fuer 1,45$ bequem mit der Kreditkarte bezahlt (au ja ich liebe dieses Land
(Sebi)) ging es dann weiter. Schnell wurde klar das San Diego nicht New York ist. Alles viel kleiner und nicht so hektisch, dafuer abermit gemuetliche Gaesschen mit kleinen Laeden und Cafe’s. Als wir meinten alles gesehen zu haben und die Hitze immer unertraeglicher wurde, gingen wir zurueck zum Auto und fuhren nach Fashion Valley. Fashion Valley ist eine riesige Freilichtmall mit ueber 1000 Laeden. Da wir allerdings, aufgrund der etwas kurzen Nacht und der Hitze, die uns allmaelich zusetzte nicht wirklich in Shoppinglaune waren ging es nach ein paar Geschaeften und einer kleinen Staerkung auch schon weiter die Kueste rauf. Unterwegs suchten und fanden wir recht schnell einen Walmart in dem wir uns erst mal mit Essen und anderen wichtigen Utensilien eindeckten.
Dinge die man zum Ueberleben braucht:
• AC Adapter (damit wir Strom im Auto haben, schliesslich mit viel Technik unterwegs)
• Kuehlbox + Eis (bei der Hitze wirklich notwendig und Eis gibts hier an jeder Tankstelle fuer 1$ der Sack)
• Jede Menge Wasser fuer in die Box Flaschen + 10 Liter Kanister
• Brotdosen (fungieren auch als Suppen-,Kornflakesschuesseln und als Teller)
• Besteck und Becher
• Reiskocher (wird umfunktioniert zum Suppen- und Nudelkocher)
• Nudeln
• Salz
• Suppe
• Ketchup (was waeren auch Nudeln ohne Ketchup)
• einen Sack (ja es ist wirklich ein ganzer Sack
) Fruit Loops
• 1 Gallon Milch
• Erdnussbutter und Marmelade (Nutella liess sich nich finden)
• Volkkornbrot und Wabbelbrot (nagut das Vollkornbrot ist auch wabbelig)
• div. Kekse (soooooo lecker)
• Aepfel
• usw.
Abends ging es wieder auf die Suche nach einem guenstigen Schlafplatz. Der
Erfahrung nach bieten sich Straende dafuer an, da es dort meist Toiletten und
Duschen gibt. Natuerlich nicht an dem, den wir auserkoren hatten. Da er aber
sonst ganz schoen war entschieden wir uns dort zu bleiben. Man sollte jedoch in der Lage sein Verbotsschilder einfach zu ueberlesen (Staying over Night ist meistens verboten).
In der Nacht wunderte sich Timo warum es so hell im Wagen war und als er rausguckte flog ueber uns ein Hubschrauber mit einem riesigen Suchscheinwerfer (den man aus diversen amerikanischen Verfolgunsjagten ausm TV kennt) hinweg. Eine ziiiieeeemlich coole Sache. Ansonsten verbrachten wir eine ruhige Nacht am Strand.
(Die letzten Bilder sind auch vom Strand und keiner gestellten Kulisse (wirken etwas kuenstlich).
Heute ging es also weiter nach San Diego .(Genau zur richtigen Zeit, denn ab heute soll es in New York regnen, nach 5 Tagen Sonnenschein und durchgaengigen 25 Grad (mit Abweichung nach Oben)). Ausschecken aus dem Hostel, ab in die Metro Richtung Brooklyn und dann mit dem Airtrain zum JFK. Natuerlich voll bepackt mit je zwei Taschen bzw. Rucksaecken, was ein Spass. Am Flughafen angekommen ging das Einchecken eigentlich relativ schnell und unproblematisch, Handgepaeck wurde mit Tuechern auf Drogen untersucht, wir wurden irgendwie in eine hoehere Sicherheitsstufe eingeordnet, sodass wir zusaetzlich zur normalen Kontrolle noch einzeln abgetastet wurden, aber alles halb so wild.
Der Flug dauerte allerdings etwa 6h anstatt der angenommenen 2-3h, das Land ist doch groesser als man denkt.
Am Flughafen suchten wir dann den Shuttlebus der uns zu unserer Mietwagenstation fahren sollte, dort angekommen wurden dann unsere Daten aufgenommen und dann sollte es los gehen:
(auf englisch natuerlich)
“seht ihr die Reihe mit dem blauen Wagen da?”
“Jep”
“aus dieser Reihe koennt ihr euch einen Wagen aussuchen, die Schluessel stecken”
“aaaaaaaalles klar!”
Dann wurden paar potenzielle Wagen in die engere Auswahl genommen, zu den Kriterien zaehlten Coolness-Faktor und Schlafkomfort. Letztendlich entschieden wir uns fuer eine ein cooles weisses Gefaehrt mit schwarzen Fenstern, welches viel Stauraum bietet. Abgesehen von einigen Fuktionen die wir irgendwie nicht verstehen, zb. wann, wieso und warum die Innenraumbeleuchtung mal an oder aus ist und sich dies auch irgendwie nicht aendern laesst, oder spontan mal Lichthupe und richtige Hupe angeht wenn man aufschliessen will (dauerhaft natuerlich), gefaellt uns unser Auto immer besser.
Als naechstes suchten wir uns einen Supermarkt, dort versorgten wir uns mit unserem Abendessen und verstauten auf dem Parkplatz erst einmal unser Gepaeck richtig, welches wir vorher nur schnell auf die Rueckbank geworfen hatten. Da es mittlerweile auch schon recht spaet Abends war und die Zeit nocheinmal 3h zurueck gestellt wurde, es also nach New Yorker Zeit mitten in der Nacht war, suchten wir uns eine Seitenstrasse wo wir die Nacht verbringen konnten. Hinter einem Truck hatten wir eine gute Stelle gefunden, doch da ein “Nachbar” schon komisch hinterm Zaun hervorguckte entschieden wir uns erst einmal ein paar Blocks weiter zu fahren, da wir aber nix dolles mehr fanden, entschieden wir uns, wieder unsern Truck zu suchen. Und so verbrachten wir unsere erste Nacht im Auto hinter einem Truck versteckt in einer Seitenstrasse.
Und schon stand der vorletzte Tag unseres New York Aufenthalts an. Frueh morgens machte Timo sich erst einmal auf sich auch eine weisse Tasche zu besorgen (er war sehr neidisch auf Sebis), da er in der Nacht davor mit dem Spruch “check the morning” vertroestet wurde. Dummerweisse suchte er erstmal stundenlang an der falschen Stelle nach dem Store, allerdinds im Glauben es sei die Richtige. Ein Blick auf die Karte (viel zu spaet) und Resterinnerungen bewirkten Wunder, allerdings ist das Objekt der Begierde leider in New York wie auch vermutlich dem Rest der USA “out of Stock”.
Dann die erste HZ den FC im Kicker verfolgt, wurd mir (Timo) allerdings zu bunt, so dass wir uns direkt auf den Weg Richtung Downtown machten um die Faehre nach Staten Island zu nehmen. Auch der Versuch sich ein Super Weitwinkel Objektiv zu besorgen wurd mit dem Spruch “Out of Stock” zunichte gemacht. Laueft nicht!
Naja, dann wurd die Faehre nacht Staten Island genommen und nach kurzem Aufenthalt dort ging es mit der naechsten Faehre wieder zurueck. Sehr windig dort drauf. Lustigerweisse ist Sebis Akku schon auf dem Hinweg nach Staten Island verreckt, so dass es danach erst nochmal zurueck ins Hostel ging um den Akku zu laden. Dort angekommen das ernuechternde Ergebnis den Fc gesehen, gut das ich nich zu Hause bin …..
Mit geladenem Akku ging es wieder in die Stadt und spaeter zum Empire State Building, da wir beschlossen hatten, dieses bei Nacht zu erklimmen. Nach stundenlangem Warten endlich oben angekommen erwartete uns ein unglaublicher Anblick. New York bei Nacht ist einfach der Wahnsinn, ein Lichtermeer ohne gleichen. Ungefaehr 2000 Fotos spaeter (die meisten leider verwackelt, da uns das Stativ am Eingang abgenommen wurde) ging es wieder runter. (der Fahrstuhl faehrt in geschaetzten 15 Sekunden die 81. Stockwerke rauf, bzw. runter).
Da nun Regen einsetzte verkuerzten wir die geplante Fotosession am Time Square und suchten Unterschlupf beim gueldenen M., um uns dann gestaerkt zum mittlerweile zur zweiten Heimat gewordenen Apple Store an der 5th Avenue Ecke 59. zu machen.
Nach einigen Fotos und einem kurzem Besuch ging es dann so langsam wieder gen Hostel da die Uhrzeit schon recht weit fortgeschritten war. Gegen Drei fielen wir dann schliesslich ins Bett. Gott sei Dank konnte ein erneuter Abstecher in die Bronx um diese Uhrzeit verhindert werden.
Bis dann die mittlerweile eingefleischten New Yorker
Hipp hipp hurraa wir leben noch! Sind momentan an der Westkueste noerdlich von San Diego und jetzt auf der Suche nach einem schoenen Strand mit Duschen (das waere dann die erste Dusche seit 3 Tagen). Sobald wir passendes gefunden haben und uns ein bisschen Ruhe gegoennt haben sortieren wir unsere Bilder fertig und laden sie (sobald wir WLAN finden) hoch.
Bis bald
Sebastian & Timo
nach San Dieeeego ..
Tag 4 wird nachgereicht, da wir erst gegen halb drei zurueck im Hostel waren, dafuer gibts dann Bilder vom 86. stock des Empire State Buildung bei Nacht. Man darf gespannt sein (sind wir selber da, wir uns die Bilder noch nicht angeguckt haben am Pc (das Stativ wurde uns leider vorher abgenommen)).
Gruesse,
Sebastian und Timo
Wie bereits angekuendigt ging es heute Morgen zum Flatiron Building und siehe da, auf Anhieb gefunden! Ausserdem fanden wir das Paradies auf Erden (allerdings nur fuer Frauen), Macys. 10 Stockwerke voll mit Allem was man sich nur vorstellen kann, allerdings 7 Stockwerke davon nur mit Frauenkleidung (juhuu Oo). Nachdem wir 1-2 Stunden den Ausgang aus diesem Irrgarten suchten fanden wir schliesslich hinaus und standen vor dem Empire State Building. Was soll man sagen… GROSS, ziemlich gross, also gar nicht mal so klein. Zum Hochfahren sind wir noch nicht gekommen. Wir ueberlegen noch ob wir dies bei Tag oder bei Nacht tun sollen. Dann ging es weiter mit der Metro nach Brooklyn und von dort aus zu Fuss ueber die Brooklyn Bridge zurueck nach Lower Manhattan. Bei gefuehlten 40 Grad im Schatten (27 Grad am Vortag angekuendigt) liefen wir ueber die Autos die im Rush Hour Verkehr steckten hinweg. Von dort aus hatten wir eine super Aussicht ueber einen Teil der Skyline und den Hudson River. Auf der anderen Seite angekommen gab es erst mal eine keine Verschnauffpause. Anschliessend machten wir uns dann auf den Weg zu Ground Zero. Immer noch ein grosses Loch mit vielen Baukraenen. Da der kleine Hunger kam, gab es erst mal ein obligatorischen Hot Dog an einen der unzaehligen Staende hier in New York (yumm yumm yumm). Auf dem Rueckweg machten wir noch in ein paar Geschaeften halt. Nach einer kleinen Pause im Hostel ging es gegen halb 10 dann noch mal runter nach Downtown. Unter anderem zum Time Square, welcher auch Nachts fast taghell ist. Gegen halb 1 zurueck im Hostel ging es dann ans Bilderaussuchen. Was ein Service… da es mittlerweile 2:30 ist werden wir noch 1-2 Folgen Scrubs gucken und dann friedlich schlummern, was auch nicht wirklich schwer fallen sollte, da wir mal wieder den ganzen Tag unterwegs waren und abertausende von Kilometern gewandert sind.
Bis dahin..
Gute Nacht bzw. Guten Morgen
Sebastian, Timo & ganz viele New Yorker
“keine ahnung”
“und wo wollen wir hin?”
“hm .. keine ahnung”
“ok, dann muessen wir hierlang!”
Der zweite Tag stand wieder ganz im Zeichen des -eben mal- die Stadt erkunden.
Los ging es mit einem leckeren und gesundem Joghurtmuesli mit Fruechten. Davor kauften wir uns eine 7Tage gueltige Metrocard, womit wir fortan uneingeschraenkte Mobilitaet besitzen. Gestaerkt ging es dann Richtung Downtown, wo wir .. ehm recht planlos aber doch mit System die Stadt erkundeten und mal wieder von Eindruecken erschlagen wurden (Alles ist soooooooo RIESIG). In einem Fotogeschaeft erkundigten wir uns nach einem Fisheyeobjektikv/-aufsatz. Der Preis lag bei 400$, sank jedoch nach kurzem Verhandeln auf einen Bruchteil von 150$ inkl. Steuern (werden eigentlich noch immer oben drauf gerechnet). Mit dem neuen Objektiv ging es dann gleich auf “wie viele Hochhaeuser bekomme ich eigentlich auf ein Bild, bzw. passt endlich mal ein ganzes Hochhaus auf ein Bild” - Tour. Vom Time Square einmal quer durch die Stadt gelaufen standen wir auf einmal (natuerlich mit voller Absicht) vor dem UNO Gebaeude. Von dort aus navigierten wir zielsicher Richtung Grand Central Station, ein Palast von Bahnhof, wo wir den Zug zum Battery Park nahmen und dort einen ersten Blick auf die Statue of Liberty erhaschen konnten. Irgendwie hatte Timo sie sich groesser vorgestellt (aber hier herrschen auch andere Groessenverhaeltnisse) und der einzige weg wie sie ihn noch haette beeindrucken koennen waere, wenn sie vor unseren Augen ins Wasser gestuerzt waere oder aenliche Showeinlagen hingelegt haette. Tat sie aber nicht. Bei Einbruch der Dunkelheit und immernoch milden 20 Grad erreichten wir die Time Warner Towers, in denen sich eine grosse (und vor allem teure) Shopping Mall befindet. Auf dem Rueckweg holten wir uns dann noch unser wohlverdientes Abendessen, mit dem Plan “wir sind ja fast zu Hause, lass uns das Essen einfach mitnehmen”. “Fast zu Hause” ist ein dehnbarer Begriff. Die Metro schien unsere Plan nicht verstanden zu haben (in den falschen Zug eingestiegen) und so hielten wir erst mal 20 Blocks, und nach vermeintlicher “Plankorrektur” weitere 16 Blocks zu weit. Mittlerweile waren wir kurz vor der Bronx, was sich anhand der maximalen Hautpigmentierung der Leute recht schnell feststellen liess. Irgendwie schafften wir es dann doch noch zu unserem Hostel. Home sweet home. Das Festmahl konnte beginnen. Anschliessend wurden Bilder gesichtet ( ca.500 an der Zahl) und das Aussortieren begann. Da war quasi den ganzen Tag durch die Stadt getigert waren, siegte mal wieder die Muedigkeit so dass das Schreiben und Hochladen auf heute Morgen verschoben werden musste. Was hiermit geschehen ist.
Heute sind 27 Grad vorhergesagt, wir sind gespannt. Gleich geht es erst mal wieder nach Downtown um dort das Flatiron Building anzuschauen, nachdem wir gestern an der falschen Stelle danach gesucht hatten (war trotzdem gut).
Soo far soo good…
Timo & Sebastian
zum Flug : LAAANGWEILIG! schlechte Filme, wenig Schlaf … aber wenigstens Beinfreiheit am Notausgang.
Nachdem wir gegen 12:30 Ortszeit gelandet waren und uns durch die Einwanderungskontrollen geschlagen hatten warteten unsere Koffer schon sehnsuechtig auf uns, aber leider kein Shuttlebus zum Hostel. Nachdem dieser bestellt worden war brauchten wir auch nur noch knappe 2 Stunden bis wir endlich einchecken konnten. Das gigantische Zimmer kann im Laufe der Tage noch genauer begutachtet werden. (Fotos folgen). Obwohl der Kampf gegen die Muedigkeit im vollen Gange war entschlossen wir uns kurzer Hand die Stadt zu erkunden. Nach 50 Blocks Fussmarsch (gefuehlte 30km!! [mindestens!!]) erreichten wir das Ende des gigantischen Central Parks entlang der Fifth Avenue. Ungelogen haben wir auf der gesamten Strecke nicht ein Fast Food Restaurant erblicken koennen nach welchen wir sehnsuechtig Ausschau hielten. Ein paar Blocks spaeter und um 2000$ + Steuern aermer (danke Apple Mac Book Pro) folgten wir dem goldenen Licht zum grossen M!, wo uns Unterschlupf und eine warme Mahlzeit gewaehrt wurde (An dieser Stelle sei angemerkt, dass wir einen kleinen Selbstversuch in Sachen Ernaehrung gestartet haben mit den Startwerten (vor der Reise) Timo 85kg, Sebastian 90kg. Zwischenergebnisse folgen. ). Gestaerkt ging es dann auf den Heimweg. Da die Muedigkeit nun doch die Oberhand gewann, entschlossen wir spontan die Vorzuege der Metro zu erfahren. Da die Haltestelle keine 30 Meter von unserem Hostel liegt werden wir diese wohl auch weiterhin freudig nutzen :). Nachdem wir um ca. 21 Uhr im Hostel angekommen waren und mein (Sebastians) neues Lieblingsspielzeug ausgepackt hatten stellte sich heraus (ob extra oder nicht ist weiterhin ein Raetsel): es gibt WLAN
! Da es schon nach 11 (nach unserem Befinden eigentliche 5 Uhr [deutsche Zeit ]) ist und heute wohl nicht mehr viel passieren wird, ausser das Austesten der Matratzen hier ein paar Schnappschuesse vom heutigen Tag. Fazit des Tages : gross, groesser, NEW YORK …
Gute Nacht
Sebastian & Timo
und dann gehts los ..