Archiv für 30. April 2008

30
Apr

Statusbericht:

Also hier wie versprochen die letzten Tage in Schrift und Bild (war in den letzten Tagen nicht so einfach ein Wlannetz zu finden). Momentan befinden wir uns mitten in der Wueste. Erst in Palm Desert und jetzt Palm Springs um genauer zu sein, bzw. in dessen Bibliothek (an die Tennisfraktion: Indian Wells ist direkt um die Ecke). Palm Springs sollte einem eigentlich ein Begriff sein. Stichwort Frank Sinatra (wir sind eben schon ueber den Frank Sinatra Dr. gefahren) und Elvis Presley. Das Thermometer zeigt erfrischende 38 Grad Celsius an. Es weht ein laues Lueftchen und die Sonne strahlt. Gleich wird noch kurz eingekauft und dann geht es weiter in den ersten Nationalpark. Da wir nicht erwarten dort WLAN zu empfangen werden wir die kommenden 1-2 Tage wohl auch nachreichen muessen.

Bis dahin

Sebastian & Timo

Die nachzuholenden Tage:

25.04.2008
26.04.2008
27.04.2008
28.04.2008

30
Apr

“AAAH! EIN HAI!”..

“komm doch her und kaempfe wenn du dich traust!?”

Nach einem leckeren Fruit Loops Fruehstueck war der grobe Plan einfach die Kueste hochzufahren um einen Campingplatz zu finden, in dem wir uns noch einmal der Koerperpflege zuwenden konnten.
Zufaellig fanden wir recht schnell einen am Meer gelegenen Campingplatz in Carlsbad. Zwei Tage vorher sahen wir auf CNN (im Flugzeug) etwas ueber einen toedlichen Haiangriff auf einen Schwimmer in Kalifornien. Ratet mal an welchem Strand wir gelandet sind … RICHTIG .. “Fatal shark inciddent on Saturday 26/4/08″ stand auf einem an dem Weg zum Strand aufgehaengten Stueck Papier. (Gegenueber wurde vor Rochen gewarnt). Also der perfekte Strand um sich die erste und verdiente kuehle Erfrischung zu holen. Naja, da allerdings schon wieder Surfer im Wasser waren entschlossen wir uns zumindest ein kleines Stueckchen ins Wasser zu gehen, nachdem wir erst mal ausgiebig am Strand lagen und um einen Sonnenbrand bettelten. Sebi wollte allerdings das Glueck in Sachen Hai herausfordern und beschloss ihn mit Nasenbluten anzulocken um ihn dann unsererseits zu mit einem Blitzangriff zu ueberraschen. Der Plan schien aufzugehen. Alerdings erst als wir schon wieder aus dem Wasser waren. Erst tauchte eine und dann immer mehr Flossen aus dem Wasser auf. Nach einigen Spruengen aus dem Wasser stellte sich recht schnell heraus das es sich nur um Delphine handelte.
Enttauescht versuchten wir uns an unserem Abendessen. Nudeln mit Ketchup sollten es werden. Der REISkocher machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung indem er einfach nicht warm werden wollte. So kippten wir das Wasser weg, versuchten Suppe zu erwaermen und assen sie schliesslich lauwarm. Nicht ganz das erhoffte Festmahl. Aber trotzdem lecker.
Und dann war der Augenblick gekommen, endlich wieder duschen!
Danach machten wir uns endlich ans Bilder sortieren, verkleinern, umbennen und Berichte schreiben. Alles mehr Arbeit als man denkt!!
Die erste Nacht in “Sicherheit” verbrachten wir damit uns gegenseitig im schnarchen zu uebertoenen bzw. gar nicht erst einschlafen zu lassen. (Hier sei noch einmal angemerkt das wir IM Auto schlafen. Die “Gemuetlichkeit” kann im eigenen Auto nachvollzogen werden.)

Bis dann die Haibezwinger

Bilder des entspannten Tages hier

30
Apr

heiss, heisser, San Diego

Nachdem wir unsere erste Nacht, ohne weitere Vorkommnisse im neuen Auto verbracht hatten und noch nicht so ganz von dessen Schlafkomfort ueberzeugt waren machten wir uns auf Richtung Zentrum San Diego. Dort angekommen stellen wir ueberascht fest, dass man Sonntags ueberall kostenlos Parken kann. Wir stellen also unser Auto am Hafen ab und machten uns zu Fuss auf nach Downton San Diego (spaetestens an dieser Stelle kommt durch das wir keine Einheimischen sind. Welcher Amerikaner wuerde schon zu Fuss gehen wenn er doch bequem mit dem Auto ueberall halten kann). Da das Thermometer in unermessliche Hoehen gestiegen war suchten wir erst mal den naechsten Drugstore auf um uns etwas zu Trinken zu kaufen (wer bei der Hitze nichts trinkt kommt nicht weit). Die Flasche Ice Tea fuer 1,45$ bequem mit der Kreditkarte bezahlt (au ja ich liebe dieses Land :D (Sebi)) ging es dann weiter. Schnell wurde klar das San Diego nicht New York ist. Alles viel kleiner und nicht so hektisch, dafuer abermit gemuetliche Gaesschen mit kleinen Laeden und Cafe’s. Als wir meinten alles gesehen zu haben und die Hitze immer unertraeglicher wurde, gingen wir zurueck zum Auto und fuhren nach Fashion Valley. Fashion Valley ist eine riesige Freilichtmall mit ueber 1000 Laeden. Da wir allerdings, aufgrund der etwas kurzen Nacht und der Hitze, die uns allmaelich zusetzte nicht wirklich in Shoppinglaune waren ging es nach ein paar Geschaeften und einer kleinen Staerkung auch schon weiter die Kueste rauf. Unterwegs suchten und fanden wir recht schnell einen Walmart in dem wir uns erst mal mit Essen und anderen wichtigen Utensilien eindeckten.

Dinge die man zum Ueberleben braucht:

• AC Adapter (damit wir Strom im Auto haben, schliesslich mit viel Technik unterwegs)
• Kuehlbox + Eis (bei der Hitze wirklich notwendig und Eis gibts hier an jeder Tankstelle fuer 1$ der Sack)
• Jede Menge Wasser fuer in die Box Flaschen + 10 Liter Kanister
• Brotdosen (fungieren auch als Suppen-,Kornflakesschuesseln und als Teller)
• Besteck und Becher
• Reiskocher (wird umfunktioniert zum Suppen- und Nudelkocher)
• Nudeln
• Salz
• Suppe
• Ketchup (was waeren auch Nudeln ohne Ketchup)
• einen Sack (ja es ist wirklich ein ganzer Sack :D ) Fruit Loops
• 1 Gallon Milch
• Erdnussbutter und Marmelade (Nutella liess sich nich finden)
• Volkkornbrot und Wabbelbrot (nagut das Vollkornbrot ist auch wabbelig)
• div. Kekse (soooooo lecker)
• Aepfel
• usw.

Abends ging es wieder auf die Suche nach einem guenstigen Schlafplatz. Der
Erfahrung nach bieten sich Straende dafuer an, da es dort meist Toiletten und
Duschen gibt. Natuerlich nicht an dem, den wir auserkoren hatten. Da er aber
sonst ganz schoen war entschieden wir uns dort zu bleiben. Man sollte jedoch in der Lage sein Verbotsschilder einfach zu ueberlesen (Staying over Night ist meistens verboten).
In der Nacht wunderte sich Timo warum es so hell im Wagen war und als er rausguckte flog ueber uns ein Hubschrauber mit einem riesigen Suchscheinwerfer (den man aus diversen amerikanischen Verfolgunsjagten ausm TV kennt) hinweg. Eine ziiiieeeemlich coole Sache. Ansonsten verbrachten wir eine ruhige Nacht am Strand.
(Die letzten Bilder sind auch vom Strand und keiner gestellten Kulisse (wirken etwas kuenstlich).

Bilder gibts hier

30
Apr

Tschuess New York, Hallo San Diego

Heute ging es also weiter nach San Diego .(Genau zur richtigen Zeit, denn ab heute soll es in New York regnen, nach 5 Tagen Sonnenschein und durchgaengigen 25 Grad (mit Abweichung nach Oben)). Ausschecken aus dem Hostel, ab in die Metro Richtung Brooklyn und dann mit dem Airtrain zum JFK. Natuerlich voll bepackt mit je zwei Taschen bzw. Rucksaecken, was ein Spass. Am Flughafen angekommen ging das Einchecken eigentlich relativ schnell und unproblematisch, Handgepaeck wurde mit Tuechern auf Drogen untersucht, wir wurden irgendwie in eine hoehere Sicherheitsstufe eingeordnet, sodass wir zusaetzlich zur normalen Kontrolle noch einzeln abgetastet wurden, aber alles halb so wild.
Der Flug dauerte allerdings etwa 6h anstatt der angenommenen 2-3h, das Land ist doch groesser als man denkt.
Am Flughafen suchten wir dann den Shuttlebus der uns zu unserer Mietwagenstation fahren sollte, dort angekommen wurden dann unsere Daten aufgenommen und dann sollte es los gehen:
(auf englisch natuerlich)
“seht ihr die Reihe mit dem blauen Wagen da?”
“Jep”
“aus dieser Reihe koennt ihr euch einen Wagen aussuchen, die Schluessel stecken”
“aaaaaaaalles klar!”
Dann wurden paar potenzielle Wagen in die engere Auswahl genommen, zu den Kriterien zaehlten Coolness-Faktor und Schlafkomfort. Letztendlich entschieden wir uns fuer eine ein cooles weisses Gefaehrt mit schwarzen Fenstern, welches viel Stauraum bietet. Abgesehen von einigen Fuktionen die wir irgendwie nicht verstehen, zb. wann, wieso und warum die Innenraumbeleuchtung mal an oder aus ist und sich dies auch irgendwie nicht aendern laesst, oder spontan mal Lichthupe und richtige Hupe angeht wenn man aufschliessen will (dauerhaft natuerlich), gefaellt uns unser Auto immer besser.
Als naechstes suchten wir uns einen Supermarkt, dort versorgten wir uns mit unserem Abendessen und verstauten auf dem Parkplatz erst einmal unser Gepaeck richtig, welches wir vorher nur schnell auf die Rueckbank geworfen hatten. Da es mittlerweile auch schon recht spaet Abends war und die Zeit nocheinmal 3h zurueck gestellt wurde, es also nach New Yorker Zeit mitten in der Nacht war, suchten wir uns eine Seitenstrasse wo wir die Nacht verbringen konnten. Hinter einem Truck hatten wir eine gute Stelle gefunden, doch da ein “Nachbar” schon komisch hinterm Zaun hervorguckte entschieden wir uns erst einmal ein paar Blocks weiter zu fahren, da wir aber nix dolles mehr fanden, entschieden wir uns, wieder unsern Truck zu suchen. Und so verbrachten wir unsere erste Nacht im Auto hinter einem Truck versteckt in einer Seitenstrasse.

Ein paar Bilder vom heutigen Tag gibts hier

30
Apr

Tag 4, einmal Statue of Liberty und Empire State zum mitnehmen bitte

Und schon stand der vorletzte Tag unseres New York Aufenthalts an. Frueh morgens machte Timo sich erst einmal auf sich auch eine weisse Tasche zu besorgen (er war sehr neidisch auf Sebis), da er in der Nacht davor mit dem Spruch “check the morning” vertroestet wurde. Dummerweisse suchte er erstmal stundenlang an der falschen Stelle nach dem Store, allerdinds im Glauben es sei die Richtige. Ein Blick auf die Karte (viel zu spaet) und Resterinnerungen bewirkten Wunder, allerdings ist das Objekt der Begierde leider in New York wie auch vermutlich dem Rest der USA “out of Stock”.
Dann die erste HZ den FC im Kicker verfolgt, wurd mir (Timo) allerdings zu bunt, so dass wir uns direkt auf den Weg Richtung Downtown machten um die Faehre nach Staten Island zu nehmen. Auch der Versuch sich ein Super Weitwinkel Objektiv zu besorgen wurd mit dem Spruch “Out of Stock” zunichte gemacht. Laueft nicht!
Naja, dann wurd die Faehre nacht Staten Island genommen und nach kurzem Aufenthalt dort ging es mit der naechsten Faehre wieder zurueck. Sehr windig dort drauf. Lustigerweisse ist Sebis Akku schon auf dem Hinweg nach Staten Island verreckt, so dass es danach erst nochmal zurueck ins Hostel ging um den Akku zu laden. Dort angekommen das ernuechternde Ergebnis den Fc gesehen, gut das ich nich zu Hause bin …..
Mit geladenem Akku ging es wieder in die Stadt und spaeter zum Empire State Building, da wir beschlossen hatten, dieses bei Nacht zu erklimmen. Nach stundenlangem Warten endlich oben angekommen erwartete uns ein unglaublicher Anblick. New York bei Nacht ist einfach der Wahnsinn, ein Lichtermeer ohne gleichen. Ungefaehr 2000 Fotos spaeter (die meisten leider verwackelt, da uns das Stativ am Eingang abgenommen wurde) ging es wieder runter. (der Fahrstuhl faehrt in geschaetzten 15 Sekunden die 81. Stockwerke rauf, bzw. runter).
Da nun Regen einsetzte verkuerzten wir die geplante Fotosession am Time Square und suchten Unterschlupf beim gueldenen M., um uns dann gestaerkt zum mittlerweile zur zweiten Heimat gewordenen Apple Store an der 5th Avenue Ecke 59. zu machen.
Nach einigen Fotos und einem kurzem Besuch ging es dann so langsam wieder gen Hostel da die Uhrzeit schon recht weit fortgeschritten war. Gegen Drei fielen wir dann schliesslich ins Bett. Gott sei Dank konnte ein erneuter Abstecher in die Bronx um diese Uhrzeit verhindert werden.

Bis dann die mittlerweile eingefleischten New Yorker

Hier gehts zu den Bildern




 

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