Luxus pur: auch am morgen gabs noch einmal eine Dusche bevor wir von der netten Frau an der Rezeption mit den Worten bzw. der Frage und einem breiten Grinsen „no longer wanna stay at shark bay!?“ verabschiedet wurden. Neeee lass mal, liess sich ja trotz gezielter Provokation nicht blicken.
Jetzt hiess es erst einmal die Kueste hinter uns zu lassen und das Landesinnere unsicher zu machen. Der Joshua Tree Park war das angestrebte Ziel. Die Landschaft auf dem Weg dorthin war „interessant“, sehr felsig und einoedig. Die Strasse fuehrte ueber sehr viele Kurven die Berge rauf und wieder runter und rauf und wieder runter und rauf und …… Nach einem kurzen Stop in der Oase Palm Desert und den ersten klimatischen Eindruecken (38 Grad Celsius) ging es dann weiter nach Palm Springs wo wir die Library und WLAN suchten und beides fanden. Dort angelangt machten wir uns dran die Berichte und Fotos der letzten Tage hochzuladen und verbrachten letztendlich viel zu viel Zeit dort. Haette man uns vorher gesagt das man in einem Raum mit tausenden von Buechern so viel Zeit verbringen kann, haetten wir ihn fuer verrueckt erklaert. Naja, Stunden spaeter ging es dann weiter noch ein paar Lebensmittel einkaufen und das erste mal tanken. Eine Gallone (3,8 Liter) fuer 3,80 Dollar (also ca. 0,65 Euro pro Liter). Komischerweisse nahm der „Tankautomat“ keine Kreditkarten (ja es gibt tatsaechlich etwas in Amerika, dass man nicht mit Kreditkarte bezahlen kann) , so dass die gute alte EC Karte zum Einsatz kam, muss man nicht verstehen.
In der mittlerweile eingesetzten Dunkelheit machten wir uns via Hwy 111 und Interstate 10 auf zum Park. Dunkelheit bestimmte die Strasse zum Park und als es dann in den Park ging es war es stockfinster. Komisches Gefuehl alleine auf einer Strasse durch dunkelstes Dunkel zu fahren. Am Visitors Center angekommen fanden wir natuerlich keine Ranger mehr vor, sodass wir aber auch noch nicht die Gebuehren fuer den Eintritt in den Park zahlen mussten. Bei der Auswahl zwischen Campingplatz und Parkplatz vor dem Visitor Center entschieden wir uns fuer das Schlafen vorm Visitor Center, da dies entschieden billiger ist, sollten nur vor den Rangern wach sein, bzw. gute Ausreden parat haben.
Achja, der Sternenhimmel ist sehr fein, angeblich kann man sogar die Milchstrasse sehen, wir bilden uns auch ein das wir sie sehen koennen, koennte allerdings auch nur eine Wolke sein. Wir werden es herausfinden. Allerdings erst nach einer guten Muetze voll Schlaf.
Gute Nacht
Sebastian & Timo
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