Wir haben jetzt die Bilder der letzten Tage fertig. Gleich gehts in den Golden Gate Park um im laufe des Tages dann weiter nach Sueden. Viel Spass beim Bilder gucken.
Sebastian & Timo
Wir haben jetzt die Bilder der letzten Tage fertig. Gleich gehts in den Golden Gate Park um im laufe des Tages dann weiter nach Sueden. Viel Spass beim Bilder gucken.
Sebastian & Timo
Endlich ausgeschlafen. Mehr oder weniger. Der lustige und auch etwas merkwuerdige “Manager” des Motels meinte naemlich um 6 Uhr morgens seine scheiss Rechnungen machen und uns an das Geld erinnern zu muessen. Nachdem er ruhig gestellt war konnten wir dann aber in aller Ruhe weiterschlafen. Noch ein bisschen im Bett gegammelt, geduscht und dann ab in die Stadt. An den Piers vorbei, wo sich auch ein passendes Lokal fuer ein vernuenftiges Mittagessen finden lies (es sollte die einzige Mahlzeit fuer den Tag bleiben) und dann weiter durch Chinatown und ab nach Downtown und zum Union Square und dann das ganze auch wieder zurueck. Passt in zwei Saetze, hat aber trotzdem den ganzen Tag gedauert und war eine ordentliche Strecke. Alles in allem ist San Francisco auf jeden Fall einen Besuch wert und wie Sebastian findet die schoenste Grossstadt auf unserer Reise. Morgen wird erst mal ausgecheckt und dann gehts in den Golden Gate Park bevor wir weiter Richtung Sueden ziehen. Jetzt aber erst noch mal duschen und in einem richtigen Bett schlafen.
Sebastian & Timo
mehr von San Francisco hier
Die Nacht war kaelter als erwartet. Der Wind wehte ununterbrochen, was sogar im geschlossenen Auto merkbar war, da es teilweise heftig schwankte. Immer wieder aufgewacht um noch mehr Klamotten und Decken zu suchen war es alles andere als eine ruhige Nacht. Das Thermometer zeigte milde 4 Grad an. Als wir dann endlich Schlaf gefunden hatten klopfte es an der Fensterscheibe und ein netter Herr mit einem Hut auf dem Ranger stand (pfff nicht mal en richtiger Polizist, nur ein doofer Parkranger (wir sind beleidigt)) der uns aufklaerte :
“you know that it is illegal to sleep in your car right here”
- “oh really? i thought it was just no camping in a tent”
“well thats not quite right, it’s no camping at all. could i see some I.D. please?”
- “Sure”
Da der gute Mann etwas mit dem deutschen Fuehrerschein ueberfordert war und kein Wort verstand von dem was dort drauf stand schickte er uns schliesslich einfach weiter mit den Worten:
“Well i give 5 minutes and u”ll be outa here, ok?”
Jaja werd du erst mal ein richtiger Polizist und geh weiter Parkklos putzen (das ist naemlich das einzige wobei wir Range in diversen Nationalparks gesehen haben). Also ging es heute mal frueh los (mal wieder). Gemuetlich den Highway 1 weiter runter nach San Fraan-Siiis-Cooo. Noch ueber einen letzten Berg und dann war da auch schon die Golden Gate Bridge. In der Stadt dann erst mal auf die Suche nach einem geeigneten Motel gemacht. Schliesslich fand sich auch ein schoen schaebiges, dafuer aber in guter Lage (direkt auf der Lombard Street naehe Fishermans Wharf). Dort erst mal aufs Bett fallen lassen und geduscht. Anschliessend ging es runter zum Pier von wo man eine tolle Aussicht auf Alcatraz, die Golden Gate Bridge und auf die Skyline hat. Der Wind wehte ziemlich stark und weil die Sonne so langsam verschwand wurde es ziemlich frisch und wir machten uns mit Umwegen auf den Rueckweg. Ein Stueck in die Stadt rein, die wirklich fast unbegehbar steilen Strassen hoch und wieder runter. Man kann sich wirklich kaum vorstellen wir steil die sind. Wenn man es nach Oben geschafft hat ist man wirklich am schnaufen. Wer so anstrengende Sachen macht muss sich natuerlich die verloren gegangene Energie auch irgendwie zurueckholen. Da unsere Vorraete etwas knapp geworden waren und wir uns schon am Vortag quasi nur von Plaetzchen und einem Brot mit Ketchup ernaehrt hatten und auch heute der Speiseplan etwas mau aussah wurde es hoechste Zeit fuer eine ordentlich Mahlzeit. Der Taco Bell gleich gegenueber bot sich dafuer bestens an. 10 Tacos fuer 10 $ im Party Menu koennten den Hunger stillen. Vorerst gesaettigt ging es dann zurueck ins Motel. Endlich nochmal richtige Betten.
Sebastian & Timo
Eindrueck vom Highway 1 und von San Francisco hier
Da sich endlich ein mehr oder weniger geeigneter Parkplatz zum schlafen gefunden hatte konnte es morgens direkt in die Stadt gehen. Da Sacramento ausser ein bisschen Altstadt und vielen Goldgraebermuseen fuer uns nichts zu bieten hatte ging es auch schnell weiter Richtung KUESTE!! Der Weg dahin war allerdings laenger als vermutet. Ungefaehr 50 Meilen vor der Abzweigung auf den Highway 1 und mitten in der Einoede (irgendwo oben in den Bergen und ohne jegliche Zivilisation in absehbarer Naehe) meldete sich unser Tank zu Wort. “Low Fuel Range”. Naja wird schon gut gehen, dachten wir uns. ist ja nicht mehr so weit, aber die Berge wollten und wollten kein Ende nehmen und die Kueste liess auf sich warten. Wir dachten nicht das es noch so weit sein wuerde. Als die Nadel der Tankanzeige bedrohlich unter den roten Bereich rutschte entschieden wir uns fuer die Auskuppeltaktik. Wieso auch wertvollen Sprit verfahren wenn man “gemuetlich” runterrollen kann. “Gemuetlich”, weil es nicht ganz einfach war die engen Kurven so zu fahren das man genuegend Schwung behaelt um noch ein paar Meter weiter fahren zu koennen. Nach einer etwas abenteuerlichen Fahrt durch die Berge erreichten wir dann endlich den Highway 1.(Hier erreichten wir den noerdlichsten Punkt unserer Reise) Aber von einer Tankstelle war noch immer keine Spur. Lediglich ein paar mit Seilen zusammengeschnuertte Zapfsaeulen vor einem Haus liessen erahnen das es hier mal Sprit gegeben haben musste. Also erst mal ein Stueck den Highway nach Sueden ein- und ausgekuppelt und irgendwann tauchte doch tatsaechlich so etwas wie eine Tankstelle auf (bestand aus einer funktionierenden Zapfsaeule). Wurde auch Zeit, denn beim Tritt auf das Gaspedal kam nichts mehr. Vollgetankt und erleichtert ging es dann weiter nach Sueden. Erst jetzt konnten wir die Landschaft richtig geniessen. Der Highway, der direkt an der Kueste langfuehrt und mit teils selbstmoerderischen Kurven an Berghaengen entlanglaeuft bietet wirklich eine malerische Landschaft. Da man eh nicht schnell fahren kann (auch nicht will und vor allem auch nicht sollte) kann man diese in aller Ruhe geniessen. Irgendwann fanden wir einen schoenen Parkplatz direkt am Meer (mit den unmissverstaendlichen Zeichen “NO CAMPING”). Nichtsdestotrotz wollten wir nicht auf den eine Abfahrt vorher gelgenen Campingplatz fuer 30$ fahren und so entschieden wir uns die Nacht dort zu bleiben.
Sebastian & Timon & Pumba & Simba & …
Bilder hier