Archiv der Kategorie 'Mojave National Preserve'

02
Mai

Sand, Sand, Sand…

Von der einen Wueste in die naechste (wuhuuu) bzw. von Steinen zu Sand. Viiiiiiiel Sand, denn Mojava ist fuer seine riesigen Sandduenen bekannt. Als wir an diesen vorbeifuhren, dachte ich (Sebastian) eigentlich das unser Laufsold fuer den Tag schon abgeleistet war, jedoch sollte ich mich in diesem Punkt ganz gewaltig irren. “Lass mal da hochlaufen”, hielt ich zuerst fuer einen schlechten Scherz. Doch auch nach mehrmaligen Nachfragen war Timo fest entschlossen die Duenen hochzulaufen und zwar auf direktem Weg (ein “weeeenig” steiler) und wenns sein muss auch alleine. Sebi gab sich einen Ruck, wohl auch im Glauben es wuerde weit weniger anstrengend sein, dem auch Timo verfallen war, und kam mit. Auf der halben Strecke zwischen Auto und Duene war das Auto kaum noch sichtbar, und die Duene schien aehnlich weit weg wie am Anfang schon. Bis zum Fuss der eigentlichen Duene brauchten wir letztendlich etwa 1 1/2h, doch die eigentliche Anstrengung stand uns noch bevor. Den Timo wollte ja AUF die Duene und die Duenen im Mojave Preserve werden bis zu 220m hoch. Und diese war definitiv eine grosse! Man hatte das Gefuehl keinen Meter voran zu kommen, da man bei jedem Schritt fast die ganze Strecke in einer “mini Lawine” wieder runterrutschte. Auf den Fotos kommt es wahrscheinlich nicht so rueber, aber die Duene war echt steil, “etwa 90 Grad” wie Timo fachmaennisch feststellte. Eine halbe Stunde spaeter waren wir aber tatsaechlich oben. Man hatte echt einen schoenen Ausblick auf die Duenenlandschaft und rueckblickend hat sich die Anstrengung auch gelohnt, auch wenn wir uns Bodyboards fuer den Rueckweg gewuenscht haetten, das waer ein Spass gewesen. Mit Sand an und in allen erdenklichen Stellen des Koerpers erreichten wir nach etwas mehr als 3h wieder unser Auto. So viel zu “lass mal grad da hochlaufen”.
Da das mit dem Campen fuer lau irgendwie was wiederspruechlich war machten wir es uns spaeter mal wieder auf einem Parkplatz bequem, diesmal vor dem Visitor Center des Parks. Direkt daneben verliefen jedoch Bahnschienen die einen unbeschranken Bahnuebergang kreuzten und bei jedem (unendlich langen) Containerzug, anfaenglich etwa jede halbe Stunde, ertoente eine markerschuetternde Hupe.
Aber entweder schliefen wir zu fest, oder Nachts fuhren dann keine Zuege mehr, da wir von keiner Hupe geweckt wurden. Die Nacht war aber unglaublich kalt, so dass ich (Timo) irgendwie doch nicht zu so viel Schlaf kam, da ich meine Jacke nicht finden konnte, aber auch keine Lust hatte aus dem Auto zu steigen und was im Kofferraum zu suchen, da friert man dann natuelich lieber.
Bilder von viel, viel Sand hier




 

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